Unternehmen verlieren EUR 26 Mrd. Zinserträge seit 09/2008

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- Der durchschnittliche Zins von Tages- und Festgeldern lag zur Zeit des Ausbruchs der Finanzkrise in 09/2008 bei 3,36% und damit auf dem höchsten Stand seit Anfang 2003 (oder Beginn der Statistik). In den drei Jahren vor Ausbruch der Finanzkrise lag der entsprechende Zins bei 2,63%. Der Durchschnittsanlagezins ist seit 09/2008 auf derzeit 0,37% gesunken. Bei unverändertem Zinsumfeld ist ein weiterer Rückgang auf 0,26% zu erwarten, da noch höher verzinste Festgelder sukzessive auslaufen.

- Gleichzeitig ist das Volumen von Tages- und Festgeldern deutscher Unternehmen um 26% auf einen historischen Höchststand von EUR 418 Mrd. angestiegen. Das jährliche Wachstum beträgt derzeit 4% während der Bestand an Unternehmenskrediten derzeit sogar rückläufig ist.

- Trotz des Anstiegs des Geldanlagevolumens deutscher Unternehmen führen die stark reduzierten Zinsen zu einem signifikanten Rückgang der Zinserträge der Unternehmen. Betrugen die volumenbereinigten jährlichen Zinseinkünfte in den drei Jahren vor der Finanzkrise noch EUR 8,7 Mrd. machen Sie derzeit nur noch EUR 1,5 Mrd.

- Der kumulierte Zinsverlust seit 09/2008 beträgt insofern EUR 26 Mrd. und wird bis Ende 2016 voraussichtlich auf EUR 50 Mrd. ansteigen. Zinsverluste aus Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren sind hierbei nicht berücksichtigt.

Source : Barkow Consulting

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