Wirtschaftsfaktor Immobilien 2013 : Gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft

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Die Immobilienwirtschaft ist einer der vielfältigsten und größten Wirtschaftszweige in jeder Volkswirtschaft. Dies liegt vor allem daran, dass die immobilienbezogenen Tätigkeiten weit gefächert sind und von der Immobilienbewirtschaftung bis zur Vermittlung, Finanzierung, Planung und Bautätigkeit reichen. Dies macht es entsprechend schwer, die Immobilienwirtschaft klar zu erfassen, zumal die Grenzen zwischen einzelnen Wirtschaftszweigen immer mehr verschwimmen. So erzielen heute klassische Baukonzerne oftmals einen Großteil ihrer Umsätze mit dem Facility Management. In dieser Studie werden daher zwei Definitionen verwendet, eine weite und eine enge. Nach der engen Definition zählen zur Immobilienwirtschaft, entsprechend der Wirtschaftszweigklassifikation des Statistischen Bundesamtes, alle Selbstnutzer, Kleinvermieter und Unternehmen, die in den Bereichen Vermittlung, Verwaltung, Handel und Vermietung tätig sind. Nach der weiten Definition zählen zu diesem Wirtschaftszweig zusätzlich unter anderem die Architekten, Planer, Kreditgeber, Berater und Bauunternehmen. Nach beiden Definitionen sind die Zahlen beeindruckend: Die Bruttowertschöpfung betrug nach der engen Definition im Jahr 2011 264 Mrd. Euro, nach der weiten Definition 434 Mrd. Euro.

Source : ZIA
 

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